02 Jul 2015

Flüssigerdgas-Terminal in Eemshaven nicht ohne Emsvertiefung

Verminderte Gasausbeute aus den eigenen Lagerstätten lässt den Hafenbetreiber Gronigen Seaports zusammen mit der niederländischen Gasunie wieder
den alten Plan aufleben, ein LNG-Terminal auf einer Fläche von ca. 61,7 ha in Eemshaven zu bauen.
Im Vordergrund das in den 70gern gebaut, aktive Gaskraftwerk, dahinter das Steinkohle - Kraftwerk von RWEpowerAG/Essent, das neue unbenutzte
Gaskraftwerk von Nuon rechts dahinter die freie Fläche für das Flüssiggas-Terminal.  Diese Planungen sehen eine Vertiefung der Aussenems vor, von jetzt
10m auf ersteinmal 16m bis 21m um den grossen Schiffen die ungehinderte Zufahrt zum Hafen zu ermöglichen.
Das wird starke Umweltveränderungen im Deutschen Wattenmeer zur Folge haben. Insbesondere werden die Inseln Borkum, Juist und Norderney davon
betroffen sein.
Auch im Hafen von Norddeich, gerade zum Stützpunkt von Dong Enery ausgebaut für den Service der Offshore Windparks Borkum Riffgrund 1 + 2 -
Godewind 1 , 2 , 4 +++ , werden die Auswirkungen spürbar werden
Letzte Änderung am Donnerstag, 30 Juli 2015 15:22